Gaming for Democracy – Demokratie in der digitalen Spielekultur

Gaming bringt Menschen zusammen und schafft Gemeinschaft. Gaming for Democracy nutzt dieses Potenzial für Bildung, Engagement und Zusammenhalt.

Was ist Gaming for Democracy?

Games sind eines der wichtigsten Medien unserer Zeit. In Games und ihren Communitys kommen Menschen zusammen, tauschen sich aus, erleben unterschiedliche Perspektiven und übernehmen Verantwortung.

„Gaming for Democracy“ bringt Partner aus Bildung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und dem Games-Ökosystem zusammen, um diese Spielräume aktiv mitzugestalten und ihre Potenziale für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu nutzen. Unsere Arbeit orientiert sich an den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und will Menschen ermutigen, sich für unsere Demokratie stark zu machen.

Was machen wir?

„Gaming for Democracy“ ist ein Hub und Inkubator für Wissen, Austausch und neue Ideen rund um Gaming und Demokratie. Wir bringen Menschen und Organisationen zusammen, die voneinander lernen, Wissen teilen und gemeinsam neue Ansätze entwickeln. Arbeitsgruppen, Jahrestagungen und Publikationen machen dieses Wissen zugänglich; in eigenen Praxisprojekten erproben wir neue Ansätze und bringen sie in die Praxis.

Wir stärken das Potenzial von Gaming als Raum für Demokratie auf vier Ebenen: Community, Engagement, Bildung und Vernetzung.

Community

Gaming-Communitys als Orte für Zusammenhalt und demokratische Praxis stärken.

Engagement

Menschen ermutigen, sich für demokratische Werte zu engagieren – egal, ob beim Spielen, Streamen oder Entwickeln von Games.

Bildung

Die Potenziale von Games für die Demokratiebildung im schulischen und außerschulischen Kontext ausloten.

Vernetzung

Demokratiefördernde Organisationen befähigen, Games und Gaming-Strukturen in ihre Arbeit einzubeziehen.

Aktuelles

Save the Date: 1. „Gaming for Democracy“ Jahreskonferenz am 1. und 2. Dezember 2026 in Heilbronn

Anfang Dezember findet die 1. Jahreskonferenz von „Gaming for Democracy“ auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn statt. Neben hochkarätigen Keynotes und Panels erwartet die Teilnehmenden ein Workshop-Programm zum Einsatz von Gaming in der Demokratieförderung.

Gemeinsam wollen wir die Weichen stellen, um mit „Gaming for Democracy“ innovative und anwendbare Ansätze, die Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt mit Gaming stärken, weiterzuentwickeln und in die Breite zu tragen.

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„Games Done Quick“ sammelt über 18.000 Euro für „Gaming for Democracy“

Im Rahmen des ersten „Games Done Quick“-Speedrun-Events auf der gamescom wurden über 18.000 Euro für „Gaming for Democracy“ gesammelt. Die Stiftung Digitale Spielekultur bedankt sich gemeinsam mit ihren Partnern – der Bertelsmann Stiftung, der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) und der Bundeszentrale für politische Bildung – ganz herzlich für die große Unterstützung von „Gaming for Democracy“ durch die internationale Community!

Die Mittel kommen verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie durch Games zu Gute, beispielsweise dem Erwerb von Lizenzen für Lernspiele, die in Schulen eingesetzt werden können, oder zur Finanzierung kostenloser Coaching- und Workshop-Programme für ehrenamtliche Online-Moderatorinnen und -Moderatoren von Gaming-Communitys.

Mehr Infos über GDQ auf der gamescom 2026

Projekte der Initiative

Warum machen wir das?

Demokratien stehen weltweit unter Druck. Autoritäre und populistische Kräfte nutzen globale Krisen, um Desinformation zu streuen, Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben und gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen. Gleichzeitig versuchen extremistische Gruppierungen, Gaming-Communitys gezielt für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Die demokratischen Potenziale von Gaming und Gaming-Communitys werden hingegen noch immer nicht ausreichend ernst genommen und genutzt. Eine wirksame und pro-demokratische Ansprache Gaming-affiner junger Menschen fehlt bislang nahezu vollständig. Genau hier setzt die Initiative „Gaming for Democracy“ an: Gaming-Communitys sind gesellschaftlich relevante Orte, an denen demokratische Werte gelebt, verhandelt und gestärkt werden können.

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60 % der Menschen in Deutschland spielen Games.

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79% der Spielenden in Deutschland sind mindestens 18 Jahre alt.

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45% der „Gaming-Enthusiastinnen und -Enthusiasten“ haben sich in der Vergangenheit politisch engagiert und liegen damit über dem gesellschaftlichen Gesamtdurchschnitt von 39%.

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65% der „Gaming-Enthusiastinnen und -Enthusiasten“ stimmen der Aussage zu, dass die Demokratie in Deutschland grundsätzlich funktioniert
– im Vergleich zu 55% der Gesamtbevölkerung.

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